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Muscheln, Strand und Palmen


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Nach einer Zeit des Erleben, des Genießen, des Zurückkommen, des Reflektieren, des Aufbruch, habe ich heute die Ruhe für ein paar Gedanken gefunden.
Facetten des Erlebten: Erleben wie ein viele Tonnen schweres Flugzeug auf über 280km/h beschleunigt um dann steil dem Himmel entgegen zu streben. Erleben wie sich dieser blecherne Riesenvogel, in dem wir wohl temperiert trotz einer Außentemperatur unter –50Grad sitzen, leise und scheinbar ohne Mühe am Rande der Atmosphäre rasend unserer Insel nähert. Erleben wie der spanische Busfahrer gekonnt die kurvige, viel zu enge Straße an der Küste zum Hotel befährt. Erleben wie an einem stürmischen Tag die Naturkraft, das Meer mit seiner unbändigen Kraft die Felsen der Küste formt. Erleben wie man durch das Gift eines so kleinen Tieres wie der Quale erschreckt wird und dann für Tage gezeichnet ist.
Genießen wie man nur mit einer Badehose neben einem T-Shirt bekleidet zum Strand geht. Genießen wie die warme Luft die Haut, nach einer viel zu langen Zeit des Regen und des Frösteln, streicheln. Genießen wie das salzige Wasser des Meer erfrischt, beim Schwimmen einem das Gefühl der Leichtigkeit schenkt. Genießen wie man dreimal am Tag an reichhaltigen Büfetts die Wahl hat, um dann schließlich ohne auch nur einen Anflug von schlechtem Gewissen zu haben viel zu viel zu essen. Genießen wie die Brandung mit dem Sand des Strands spielt, dieses unvergeßliche Rauschen und Plätschern des Meeres. Genießen wie man mit dem Freund über Gott und die Welt plaudert. Genießen wie sich immer mehr diese wohlige Entspannung einstellt, einfach nur zu leben.
Zurückkommen nach einer schönen Reise bedeutet für mich: Alles ist fremd und doch bekannt. Man schließt die Haustür auf, kommt herein mit all den Eindrücken der Reise, stellt sein Gepäck ab und trifft auf bekanntes das zum Teil dem neu ausgerichteten Blick nicht mehr Stand halten kann. Zum Beispiel beim Gang ins Wohnzimmer stellt sich mir die Frage: "Warum steht der alte Sessel immer noch hier?“
Da ich diese erste Zeit nach einer Reise selbst nutzen will, plane ich den Urlaub, wenn möglich, länger als für die Reise nötig. Dann bleibt Zeit für das Reflektieren und man hat die Möglichkeit erste Schritte des Aufbruch zu tun. Frisch erholt schaue ich zuerst nur noch nach vorne. Aufbruch! Zuerst wird die ToDo-Liste einer kritischen Prüfung unterzogen. Was verdient die frische Energie? ... Heute schaue ich auf diesen doch schon über eine Woche zurückliegenden Aufbruch zurück. Den Sessel habe ich zu dem "sozialen Projekt" gebracht. Es steht ein neuer da...
So wie ich Spuren im Sand des Strandes hinterlassen habe, so hat dieser Urlaub auch Spuren bei mir zurück gelassen. Doch der Wind, andere Menschen, andere Erlebnisse werden die Spuren wieder verwischen. Was bleibt sind schöne Bilder der Erinnerungen die ich in meinem Herzen bewahren werde.

24.7.07 22:55
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Irmgard / Website (31.7.07 15:23)
Ja, Achim, bewahre dir die Urlaubserinnerungen und die Eindrücke, die du hattest, möglichst lange. Diese Leichtigkeit sollte man sich so lange wie möglich bewahren.

Dein drittes Bild gefällt mir besonders. Da komme ich ins Träumen, wenn ich Palmen und dieses wundervoll blaue Meer sehe. Das ist das einzige, was mir fehlen könnte, denn mein Garten ist mein Paradies .

Mist, grade hab ich draußen vor dem Wohnzimmerfenster einen Taubenschwärmer auf dem Schmetterlingsflieder gesehen - und als ich das Fenster aufmachte - die Digi war bereit, musste sie nur einschalten - war dieser kolibriartige Schmetterling wieder weg . Musste ich kurz schreiben, weil es grade eben passiert ist. Ich schaue immer, wenn ich am PC sitze, ab und zu aus dem Fenster in den Blumengarten vorm Haus und auf die Weite da draußen .

Danke dir für deine lieben Worte, die du gefunden hast. Ich hab grad unter deinem Link nachgelesen und verstehe den Spruch erst richtig. Für meine Freundin tröstet mich, dass sie dort, wo sie jetzt ist, keine Schmerzen mehr hat - sowohl körperlich als auch seelisch, denn es ging ihr die letzte Zeit nicht mehr gut.

Es ist gut, wie du beschreibst, in der Umgebung und auch bei sich selbst Veränderungen vorzunehmen. Da bleibt ein bisschen diese Aufbruchstimmung zurück und das Gefühl der Erneuerung .

Dir liebe Grüße von Irmgard

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